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Zwischen Goldfeldern

Jeder, den wir fragten ob das Outback Western Australiens einen Besuch wert ist, meinte "Ach, da gibt's eh nix zu sehen". Aber für uns Europär ist gerade das Nichts interessant! Vor allem die Dimensionen von denen wir hier reden. In Kalgoorlie, der Stadt, die 600 km im Landesinneren liegt, gibt es eine offene Goldmine die 500 m tief ist.

Dort sieht man wie winzige Ameisen die großen Minen-Lastwagen herumfahren, die 4500 l Benzin auf einmal tanken können. Wahnsinn! Aber der Aufwand lohnt sich, die Stadt ist reich. Ein bisschen abgelegen, aber nette alte Bauten, eine Pipeline die das nötige Wasser 600 km von der Küste hineinpumpt und für die Goldarbeiter gibt's in den Pubs die sogenannten "Skimpies", leicht bekleidete Bedienungen.

Wir haben dann noch einen kurzen Abstecher zum Lake Ballard gemacht, ebenfalls tief im Outback. Auf dem trockenen Salzsee hat ein Künstler 50 Figuren verstreut (im Bild). Wenn die Sonne flimmert, meint man dass Aliens auf einen zukommen. Unser Van hat es auch noch mitgemacht, bevor er ratternd und knatternd es gerade noch an die Küste geschafft hat. Gefehlt hat nicht viel, schon repariert, aber mit unserer Van-Vorgeschichte haben wir ganz schön gezittert, a) dass er im Nichts nicht stehenbleibt und b) vor der Mechaniker-Rechnung. Aber alles gut gegangen!

Und seit gestern sind wir wieder an der Küste, müssen ja immer in der Nähe von Perth bleiben. 1000 km Entfernung bedeutet hier in Australien "in der Nähe". Und nächste Woche ist *daumendrück* dann endlich mein Pass fertig und wir können weiter nach Osten fahren. Uns Gedanken machen, wie wir unseren Van zu einem guten Preis verkaufen... ;-)

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